Ferti­gungs­halle in Holz­bau­weise in Havix­beck von FH Finnholz

In Havix­beck in Nord­rhein-West­falen hat FH Finn­holz als Bauun­ter­nehmen eine zwei­ge­schos­sige Ferti­gungs­halle in Holz­bau­weise mit einer Grund­fläche von ca. 170 m² für die Zauber­zeug GmbH realisiert.

Das Unter­nehmen entwi­ckelt und baut Roboter und benö­tigte kurz­fristig zusätz­liche Flächen für Ferti­gung und Werkstatt.

Die neue Halle verbindet eine funk­tio­nale Arbeits­um­ge­bung mit einer sicht­baren Holz­kon­struk­tion, einer gedämmten Gebäu­de­hülle und zusätz­li­chen Nutzflächen.

Für den Bauherrn war es bereits das dritte gemein­same Baupro­jekt mit FH Finn­holz. Damit setzte er erneut auf eine Zusam­men­ar­beit, die sich bereits bei vorhe­rigen Vorhaben bewährt hatte.

Neue Ferti­gungs­halle in Holz­bau­weise: Mehr Platz für Ferti­gung und Werkstatt

Das Unter­nehmen wuchs und benö­tigte deshalb zusätz­liche Flächen für den Bau seiner Roboter. Beson­ders wichtig war eine schnelle Lösung, damit die Ferti­gung weiter ausge­baut werden konnte.

CEO Rodja Trappe beschreibt die Ausgangs­lage so:

Mein jüngstes Beispiel ist natür­lich die Ferti­gungs­halle, die Werk­statt­halle, in der wir da wirk­lich schnell auch zum Zug kommen mussten, weil wir einfach Platz­pro­bleme hatten.“

Die neue Ferti­gungs- und Werk­statt­halle schafft zusätz­liche Kapa­zi­täten am bestehenden Standort. Gleich­zeitig bietet sie Raum für tech­ni­sche Arbeiten, Montage und die weitere Entwick­lung des Unternehmens.

Schnelle Umset­zung durch gute Vorbereitung

Neben dem zusätz­li­chen Platz spielte die Zeit eine wich­tige Rolle. Die neuen Flächen wurden kurz­fristig benö­tigt, während parallel die Planung und Geneh­mi­gung vorbe­reitet werden mussten.

Rodja Trappe erin­nert sich:

Wir mussten Roboter bauen, wir brauchten quasi die Sachen und dann ging das also sehr, sehr zügig.“

Auch der Bauan­trags­pro­zess verlief aus seiner Sicht schnell:

Wir konnten dann auch in Rekord­zeit quasi den Bauan­trag durch­bringen, weil einfach alles sehr, sehr gut vorbe­reitet war.“

Während der weiteren Planung änderten sich einzelne Anfor­de­rungen. FH Finn­holz nahm diese auf und passte das Projekt entspre­chend an.

Während­dessen hat sich dann aber auch immer noch was an dem Plan geän­dert und die Zusam­men­ar­beit war total gut.“ — Rodja Trappe.

Ferti­gungs­halle mit Flach­dach und Sandwichbauweise

Die Halle besitzt ein Flach­dach und eine kompakte, funk­tio­nale Gebäu­de­form. Für Dach und Außen­wände kamen gedämmte Sand­wich­bau­teile zum Einsatz.

Im Inneren prägt dagegen die Holz­kon­struk­tion das Erschei­nungs­bild. Brett­schicht­holz­binder, Pfetten und weitere tragende Bauteile bilden das Trag­werk der Fertigungshalle.

Damit verbindet das Gebäude eine robuste Außen­hülle mit einer sichtbar von Holz geprägten Arbeitsumgebung.

Zusätz­liche Nutz­fläche durch eine Zwischendecke

Eine Zwischen­decke schafft zusätz­liche Nutz­fläche inner­halb der Ferti­gungs­halle, ohne die Grund­fläche des Gebäudes zu vergrößern.

Für Lager­be­reiche wurde sie auf eine Nutz­last von 5,0 kN/m² ausge­legt, wodurch die zusätz­liche Ebene auch für die Lage­rung von schwe­reren Mate­ria­lien und Bauteilen genutzt werden kann.

So ergänzt die Zwischen­decke die Ferti­gungs- und Werk­statt­flä­chen sinn­voll und nutzt den vorhan­denen Raum effi­zient aus.

Arbeits­um­ge­bung mit sicht­barem Holz

Für Rodja Trappe sollte das neue Gebäude nicht nur funk­tional sein. Ihm war auch eine Arbeits­um­ge­bung wichtig, in der sich Mitar­beiter wohl­fühlen und kreativ arbeiten können.

Die sicht­bare Holz­kon­struk­tion trägt wesent­lich zu dieser Atmo­sphäre bei. Der Bauherr hebt beson­ders Ästhetik und Raum­klima hervor:

Ich finde, man hat eben eine schöne Ästhetik. Man hat ein schönes Klima, ein gutes Raum­klima und gleich­zeitig sieht es aber auch toll aus.“

Die posi­tive Raum­wir­kung spielt nicht nur im Arbeits­alltag eine Rolle. Auch Besu­cher und Kunden nehmen die Atmo­sphäre wahr:

Für Kunden ist das eine tolle Sache. Die freuen sich sehr, hierher zu kommen. Wir kriegen viel Besuch.“

Beim Bau im Fokus: Ener­gie­ef­fi­zienz und nach­hal­tige Gebäu­de­nut­zung der Ferti­gungs­halle in Holzbauweise

Auch bei der Gebäu­de­technik spielte Nach­hal­tig­keit für den Bauherrn eine wich­tige Rolle. Das Unter­nehmen setzt Wärme­pumpen ein und legte Wert auf eine gut gedämmte Gebäudehülle.

Die Sand­wich­bau­teile unter­stützen den Wärme­schutz der Ferti­gungs­halle in sehr effke­tiver und effi­zi­enter Weise. Gleich­zeitig bildet der nach­hal­tige Baustoff Holz einen wesent­li­chen Bestand­teil der Tragkonstruktion.

Damit verbindet das Projekt funk­tio­nale Anfor­de­rungen an eine moderne Ferti­gungs­stätte mit dem Anspruch des Unter­neh­mens, auch beim eigenen Gebäude auf Ener­gie­ef­fi­zienz und nach­hal­tige Mate­ria­lien zu achten.

Fach­pla­nung durch FH Holz­bau­statik für die Ferti­gungs­halle in Holzbausweise

FH Holz­bau­statik unter­stützte das Bauvor­haben mit mehreren zentralen Planungsleistungen.

Zum Leis­tungs­um­fang gehörten:

  • Werk­pla­nung
  • Trag­werks­pla­nung (Statik)
  • Brand­schutz­nach­weis

Damit wurden Konstruk­tion, Trag­fä­hig­keit und brand­schutz­tech­ni­sche Anfor­de­rungen früh­zeitig aufein­ander abgestimmt.

Die Fach­pla­nung bildete zugleich eine wich­tige Grund­lage für die anschlie­ßende Bauaus­füh­rung durch FH Finnholz.

Vertrauen aus mehreren gemein­samen Bauprojekten

Die Entschei­dung für FH Finn­holz fiel dem Bauherrn nicht zum ersten Mal. Bereits zuvor hatte er gemeinsam mit FH Finn­holz Gebäude realisiert.

Bei der neuen Ferti­gungs­halle war das Vertrauen entspre­chend groß:

Eigent­lich haben wir fest­ge­legt: Das kann nur FH Finn­holz. Wen soll ich sonst fragen, der so was bauen kann?“

Auch die Planungs­phase bewertet Rodja Trappe positiv. Empfeh­lungen, Ände­rungen und tech­ni­sche Fragen konnten während des Projekts direkt abge­stimmt werden.

Nach Abschluss der Halle fällt sein Gesamt­ur­teil eindeutig aus:

Also meine Erfah­rung insge­samt mit FH Finn­holz sind durchweg sehr, sehr positiv.“

Kunden­re­zen­si­ons­video zur Ferti­gungs­halle in Holzbauweise

Im Projekt­video berichtet Rodja Trappe über den zusätz­li­chen Platz­be­darf, die schnelle Umset­zung, seine Erfah­rungen mit der Planung und die beson­dere Atmo­sphäre des Holzbaus.

Details

Projekt: Ferti­gungs­halle in Holzbauweise

Ort: Havix­beck, Nordrhein-Westfalen

Nutzung: Ferti­gung, Werk­statt und ergän­zende Lagerflächen

Branche: Robotik und tech­ni­sche Entwicklung

Grund­fläche: ca. 170 m²

Geschosse: 2

Dach­form: Flachdach

Trag­kon­struk­tion: Holz­bau­weise mit Brettschichtholz

Dach und Außen­wände: gedämmte Sandwichbauteile

Zusätz­liche Nutz­fläche: Zwischendecke

Nutz­last für Lager­be­reiche: 5,0 kN/m²

Fach­pla­nung: FH Holzbaustatik

Leis­tungen von FH Holz­bau­statik: Werk­pla­nung, Trag­werks­pla­nung und Brandschutznachweis

Bauaus­füh­rung: Bauun­ter­nehmen FH Finnholz

FH Finn­holz weckt Interesse!

Ferti­gungs­halle in Holz­bau­weise geplant?

Sie möchten neue Fertigungs‑, Werk­statt- oder Produk­ti­ons­flä­chen schaffen und suchen eine passende Hallen­lö­sung in Holzbauweise?

Dann spre­chen Sie mit uns über Ihr Projekt.