Aufsto­ckung in Holz­bau­weise in Hagen

Aufstockung in Holzbauweise in Hagen: Auf dem Bild ist ein 3D-Modell der geplanten Aufstockung zu sehen.

In Hagen entsteht derzeit ein Projekt, das zeigt, wie sich zusätz­li­cher Wohn­raum durch Aufsto­ckung in Holz­bau­weise schaffen lässt. Auf ein bestehendes Gebäude werden zwei neue Etagen gesetzt, durch die etwa 2.800 m² Wohn­raum entstehen.

Das Vorhaben steht beispiel­haft für eine nach­hal­tige Form der Nach­ver­dich­tung im urbanen Raum. Statt neue Flächen zu versie­geln, wird vorhan­dene Gebäu­de­sub­stanz weiter­ent­wi­ckelt und sinn­voll ergänzt.

Zusätz­li­cher Wohn­raum durch Aufstockung

Gerade in wach­senden Städten gewinnt die Schaf­fung von Wohn­raum im Bestand zuneh­mend an Bedeu­tung. Dieses Projekt in Hagen zeigt, wie sich vorhan­dene Gebäu­de­struk­turen nutzen lassen, um neuen Wohn­raum zu schaffen, ohne zusätz­li­chen Baugrund zu beanspruchen.

Die Aufsto­ckung in Holz­bau­weise verbindet dabei zwei zentrale Vorteile: Sie schafft zusätz­liche Flächen fürs Wohnen und nutzt gleich­zeitig eine vergleichs­weise leichte Konstruk­tion, die sich beson­ders gut für bestehende Gebäude eignet.

Holz­bau­weise als passende Lösung für Bestandsgebäude

Holz ist für Aufsto­ckungen beson­ders geeignet. Der Baustoff ist relativ leicht, ressour­cen­scho­nend und über­zeugt mit einer guten Ökobi­lanz. Im Vergleich zu klas­si­schen Bauweisen ist die gerin­gere Eigen­last ein wich­tiger Vorteil, wenn auf vorhan­dene Gebäu­de­struk­turen aufge­baut wird.

Bei diesem Projekt in Hagen wird die Erwei­te­rung voll­ständig in Holz­bau­weise umge­setzt. So entsteht nicht nur zusätz­li­cher Wohn­raum, sondern auch eine Bauweise, die ökolo­gi­sche und konstruk­tive Anfor­de­rungen sinn­voll zusammenführt.

Planung, Werk­pla­nung und Anschlussstatik

FH Holz­bau­statik über­nimmt bei diesem Projekt die Anschluss­statik, die Anschluss­de­tails sowie die Werk­pla­nung. Gerade bei einer Aufsto­ckung in Holz­bau­weise sind diese Leis­tungen entschei­dend, damit neuer Aufbau und bestehende Struktur tech­nisch sicher zusammenwirken.

Beson­deres Augen­merk liegt dabei auf:

  • stati­scher Sicherheit
  • lang­le­bigen Anschlusslösungen
  • effi­zi­enter Planung
  • vorbeu­gendem Brand­schutz

Alle neuen Wohn­ein­heiten werden so geplant, dass sie den geltenden Normen und Anfor­de­rungen entsprechen.

Enge Abstim­mung zwischen Planung und Ausführung

Die bauliche Umset­zung erfolgt durch FH Finn­holz. Durch die enge Abstim­mung zwischen Planung und Ausfüh­rung kann das Projekt effi­zient entwi­ckelt und Schritt für Schritt umge­setzt werden.

Gerade bei einer Aufsto­ckung in Holz­bau­weise ist dieses Zusam­men­spiel beson­ders wichtig, weil Bestand, neue Konstruk­tion und archi­tek­to­ni­sche Anfor­de­rungen präzise inein­an­der­greifen müssen.

Nach­ver­dich­tung mit Blick auf die Zukunft

Das Projekt in Hagen steht für eine Form des Bauens, die in vielen Städten an Bedeu­tung gewinnt: urbane Nach­ver­dich­tung durch die Nutzung vorhan­dener Gebäudestrukturen.

Mit der zwei­ge­schos­sigen Erwei­te­rung entstehen neue Wohn­flä­chen, ohne dass zusätz­liche Flächen im Stadt­ge­biet erschlossen werden müssen. Damit verbindet die Aufsto­ckung in Holz­bau­weise ökolo­gi­sche Aspekte, wirt­schaft­liche Flächen­nut­zung und moderne Wohnraumschaffung.

Details

Projekt: Aufsto­ckung in Holzbauweise

Ort: Hagen, Nordrhein-Westfalen

Art des Vorha­bens: zwei­ge­schos­sige Aufsto­ckung eines Bestandsgebäudes

Zusätz­li­cher Wohn­raum: ca. 2.800 m²

Bauweise: Holzbauweise

Planung: FH Holzbaustatik

Leis­tungen FH Holz­bau­statik: Anschluss­statik, Anschluss­de­tails, Werk­pla­nung, Brandschutz

Ausfüh­rung: FH Finnholz

Beson­der­heiten: urbane Nach­ver­dich­tung, ressour­cen­scho­nende Bauweise, Aufsto­ckung auf bestehender Struktur

Projekt­status: Fertig­stel­lung April 2026

FH Finn­holz weckt Interesse!

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